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Daten aller Plattformen vereinigt euch

Die größte Herausforderung der deutschen Digitalbranche in den nächsten Jahren wird es sein, die Innovationskraft deutscher Marktteilnehmer in Adtech, Data und Media überall in der Wertschöpfungskette gegen die Bemühungen der Walled Gardens, ein Oligopol zu schaffen, zu verteidigen. Damit dies gelingt, ist Kooperationsbereitschaft und das Schließen von Allianzen mehr denn je gefordert. Aus dem stark konsolidierten Mediageschäft kennen wir dies seit 2011 nur zu gut, nicht umsonst nennen wir uns Advertising Alliance. So wurden in der Vergangenheit die Stärken im Bereich Media von unterschiedlichen Spezialvermarktern mit hoher technischer Kompetenz in der operativen Kampagnenaussteuerung kombiniert.

Die „Allianz“ um die Datenplattform deutscher Konzerne unter dem Arbeitstitel „DIPP“ [1] ist daher ein außerordentlich wichtiger Schritt in die richtige Richtung, für die Digitalbranche, aber auch für den deutschen Datenschutz.

Von Matthias Schönborn

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Automobile Werbung: Es gibt keinen Algorithmus für Wow!

In einem vielbeachteten Interview der W&V Ende Januar „knöpfte sich“ BMW Markenchefin Hildegard Wortmann „Agenturen vor“. [1]
 
Frau Wortmann hat Recht, wenn Sie von Ihren Dienstleistern einfordert "datengetriebenes Marketing" als wichtigste Stoßrichtung anzunehmen. Hier muss man sich jedoch genau ansehen, worüber gesprochen wird: Datengetriebenes Marketing ist nicht gleich Data Driven Advertising. Bei letzterem geht es vorrangig darum, den berühmten „richtigen User zur richtigen Zeit am richtigen Ort“ anzusprechen, sprich es ist eine - im Vergleich zu umfeldbasierter Aussteuerung - erhebliche Verbesserung in der Distribution von Werbemitteln. Damit das wirkliche Uplifts bringt, braucht es aber vor Allem auch gute Werbebotschaften.
 
Und datengetriebenes Marketing? Müsste das nicht vielmehr bedeuten, die Art und Inhalte der Kommunikation an Daten auszurichten? Netflix zeigt vorbildlich, wie man mit datengetriebenen Inhalten gleichermaßen gewinnen, aber auch scheitern kann. [2] [3]
 
Von Stefan Husemann

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Brand Safty & Programmatic: Lieber nur auf AGOF-Inventar werben?

Ad Fraud und Brand Safety bestimmen weiter das Programmatic Advertising. Advertising Alliance, ein deutsches Werbenetzwerk, begegnet dieser Herausforderung mit einem eigenen, eher konservativen Ansatz. Um ein hohes Maß an Brand Safety den Werbetreibenden gewährleisten zu können, bündeln die Hamburger ausschließlich unverkaufte Premiumwerbeflächen deutscher AGOF-Webseiten und bieten dieses Inventar programmatisch an.

Gerade im Bereich Ad Trading und Restplatzvermarktung spielten Vertrauen und langjährige Geschäftsbeziehungen eine besondere Rolle, sagt Stefan Husemann, Geschäftsführer von Advertising Alliance. „Dadurch dass wir mit den meisten Verlagen und Top-AGOF-Vermarktern bereits seit vielen Jahren zusammenarbeiten, konnten wir wertvolle Geschäftsbeziehungen aufbauen und haben vollstes Vertrauen in die Umfeld- und Inventarqualität.“ 

Von Stefan Husemann

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AdBlocking: „Block around the clock“

AdBlocking ist in der Branche ein leidiges Thema. Wie vergossene Milch werden die vermeintlich zur Monetarisierung verlorenen User beklagt, AdBlocking-Softwareanbieter wie eyeo genießen Sympathiewerte von Schwerverbrechern und insgesamt fühlen sich alle Marktteilnehmer angesichts der Situation recht hilflos – insbesondere die Vermarkter.

Bei der Advertising Alliance glauben wir an das Geschäftsmodell von werbefinanzierten Inhalten und verstehen daher, wenn sich Publisher hier geschädigt sehen. Andererseits trägt die werbetreibende Industrie vielerorts eine Mitschuld, denn sie hat durch aufdringliche und störende Werbeformen und unseriöse Advertiser zur Verbreitung von AdBlocker-Systemen maßgeblich beigetragen.

Von Denis Scollie

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Advertising Alliance startet CPC basierte Bewegtbildwerbung

Bewegtbildwerbung mit Performancegarantie bietet das neue CPC Bewegtbildprodukt, das die Advertising Alliance, führender integrierter Media-, Technologie- und Servicespezialist im deutschen Digitalmarkt, ab sofort den Werbetreibenden anbietet.

Dabei werden hochwertigste InStream-Werbeflächen aus Restplätzen deutscher Top-AGOF-Vermarkter transparent und brandsafe zu attraktiven CPC Konditionen bereitgestellt.

„Die Zeiten in denen Branding- und Performancemaßnahmen im digitalen Marketing trennscharf unterschieden wurden, gehen dem Ende entgegen - und das ist auch richtig so. Leider ist es für viele unserer Kunden noch eine Herausforderung, beim programmatischen Einkauf in qualitativen Umfeldern auf gute eCPCs zu kommen. CPC-basiert Bewegtbildkampagnen zu schalten, bedeutet 100%ige Planungssicherheit bei responseorientierten Kampagnen, ohne dass dabei auf Brandingeffekte und Emotionalisierung verzichtet wird.“ erklärt Advertising Alliance Geschäftsführer Stefan Husemann.

Von Stefan Husemann

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Management Buy-Out für mehr Flexibilität

Jörg Junige (46), geschäftsführender Gesellschafter, und Stefan Husemann (29), Mitgründer und geschäftsführender Gesellschafter, haben durch einen erfolgreichen Management Buy-Out (MBO) 100 Prozent der stimmberechtigten Anteile der Advertising Alliance übernommen. „Es war von jeher mein Wunsch, das Unternehmen, das ich seit 2011 mitgestalte und mitführe, auch als Miteigentümer entscheidend prägen zu können“, sagt Jörg Junige.

Durch diesen Schritt erhält das Management-Team mehr Handlungsfreiheit, um zukünftig noch schneller auf Veränderungen des Marktes reagieren zu können. „Wir freuen uns, in dieser hochspannenden Zeit, in der die Digitalbranche von disruptiven Veränderungen geprägt ist, mit größtmöglicher Unabhängigkeit und Flexibilität agieren zu können“, erklärt Stefan Husemann.

Von Stefan Husemann

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